Das IAW gratuliert Lorena Rehmsmeier zum sehr guten Abschluss

Das IAW gratuliert Lorena Rehmsmeier zum sehr guten Abschluss
Lorena Rehmsmeier arbeitet als Marketing Managerin bei der SYNAXON AG. Im November 2025 hat sie den Master-Studiengang „Organizational Management” erfolgreich abgeschlossen.
Den Bachelor hat sie an der FHDW Bielefeld absolviert. Wie kam es zur Entscheidung für die RUB?
Für mich war die Kombination ausschlaggebend: die Reputation der Ruhr-Universität Bochum gepaart mit einem Modell, das Präsenzstudium und Berufsbegleitbarkeit sehr vorteilhaft und umsetzbar vereint. Die Organisation in Modulen, die man eigenständig vorbereitet, kam meinem Stil sehr entgegen.
Wie konnten Sie theoretische Konzepte in Ihren beruflichen Kontext einbringen?
Das Studium war für mich ein echter Werkzeugkasten. Besonders Bereiche rund um nachhaltige KI-Transformation, Psychologie in Organisationen und Kompetenzmanagement haben mir geholfen, komplexe Zusammenhänge in meinem Unternehmen besser einzuordnen und weiterzuentwickeln. So habe ich für mehr Ordnung in den Prozessen gesorgt, treibe Themen konsequent voran und achte darauf, dass wir uns nicht verzetteln. Dabei helfen mir insbesondere der Praxisbezug der Studieninhalte und der wertvolle Austausch mit anderen Studierenden über deren Herausforderungen und Lösungen.
Beruf und Studium zu vereinbaren, ist eine Herausforderung. Wie haben Sie diese gemeistert?
Mein persönlicher Überlebens-Hack bestand aus zwei Komponenten: Selbstorganisation gepaart mit Schokolade. Man muss lernen, Prioritäten zu setzen und sein Alltagsleben etwas anzupassen, aber man darf die Belohnung für einen geschafften Meilenstein nicht vergessen.
Das Thema Ihrer Masterarbeit war „Auswirkungen der Führungskommunikation auf das Commitment neurodivergenter Mitarbeitender – eine Analyse in der IT-Branche“. Was genau interessiert Sie daran?
Neurodivergenz ist ein Thema, das in der modernen Arbeitswelt oft noch unter dem Radar läuft, aber zunehmend in den Fokus rückt. Mich hat fasziniert, wie stark Führungskräfte durch ihre Art der Kommunikation das Commitment und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden beeinflussen können. Es geht darum, ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen und über das Offensichtliche hinauszudenken.
Warum ist das Thema in Ihrem Unternehmen aktuell?
Angesichts des aktuell herrschenden Fachkräftemangels kann es sich kein Unternehmen leisten, Potenziale durch falsche Kommunikation ungenutzt oder gar gehen zu lassen. Meine Thesis liefert unternehmensübergreifend Ansätze dafür, wie wir Arbeitsumgebungen schaffen können, in denen neurodivergente Menschen ihre Stärken voll einbringen können und sich wohl fühlen. Das ist ein echter Wettbewerbsvorteil.
Welche Tipps würden Sie Leuten geben, die überlegen, diesen Studiengang zu absolvieren?
Die kleinen Studierendengruppen und der nahbare Austausch mit den Dozierenden und Professor:innen am IAW sind einzigartig. Man ist hier keine Nummer, sondern wird individuell gesehen.
Welches Highlight ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
In den Praxiswochen konnte ich den Blick über den eigenen Tellerrand in andere Unternehmen lenken. Die intensive Zeit mit den Kommiliton:innen hat das Gelernte aus den Modulen erst richtig „lebendig“ gemacht. Diese Mischung aus akademischem Tiefgang und Teamspirit war mein persönliches Highlight.
Vielen Dank und alles Gute





